Rentenpolitik für Selbständige anpacken – familienfreundliche Arbeit fördern

Montag, 16. Dezember 2013

Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) fordert die neue Bundesregierung auf, sich mit einer sinnvollen Rentenpolitik für Selbständige auseinanderzusetzen und familienfreundliche Arbeit, wie sie der Direktvertrieb bietet, zu fördern. Selbständige haben im Alter ein erhöhtes Armutsrisiko, wenn sie nicht selbst vorsorgen. Der BDD begrüßt daher grundsätzlich eine Vorsorgepflicht für Selbständige. Bestehende Gestaltungsspielräume dürfen aber auf keinen Fall abgeschafft werden.

Altersvorsorge ist wichtig. Die Hürden, sich selbständig zu machen sind in Deutschland aber bereits hoch. Deshalb darf eine sinnvolle Vorsorge nicht abschrecken, sondern muss Anreize bieten und den Gründermut fördern

Jochen Acker, Vorstandsvorsitzender des BDD sagt: „Gerade für Frauen und Männer, die sich um ihre Kinder oder Angehörigen kümmern, bietet der Direktvertrieb  ein flexibles Beschäftigungsangebot. Eine bevormundende Rentenpolitik würde dieser Erwerbschance für zahlreiche Familien in Deutschland die Attraktivität nehmen.“

Der BDD fordert deshalb, dass eine Vorsorgepflicht den Besonderheiten einer selbständigen Tätigkeit Rechnung trägt. Die bestehenden Ausnahmen für Existenzgründer sollten deshalb beibehalten werden. Außerdem müssen die zu leistenden Beiträge einem flexiblen Modell folgen, denn selbständiges Einkommen ist oft nicht planbar. Auch geringfügig Tätige dürfen nicht zur Vorsorge gezwungen werden, denn durch einen höheren Aufwand und Abgaben werden sie von einem Nebenverdienst abgeschreckt und laufen somit Gefahr, komplett den Anschluss an den Arbeitsmarkt zu verlieren.


Die Pressemitteilung zum Download (PDF)


Über den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.     

Seit über vierzig Jahren setzt sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) für die Interessen der Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs ein. 1967 als Arbeitskreis „Gut beraten – zu Hause gekauft“ gegründet, haben sich die BDD-Mitglieder zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen. Im BDD sind über 30 Unternehmen organisiert, die ganz unterschiedliche Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen. Dazu gehören z.B. Haushaltswaren, Reinigungsmittel, Bauelemente, Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Schönheitsartikel, Schmuck, Kerzen und Accessoires,  Heimtiernahrung sowie Telekommunikations- und Energiedienstleistungen.  


Pressekontakt:            

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E-Mail: coscia(at)direktvertrieb.de           

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