Multichannel-Strategie wird Wachstumstreiber der Direktvertriebsbranche

Dienstag, 18. Juni 2013

39 Prozent der Direktvertriebsunternehmen planen Einstieg in Onlinehandel

Berlin/Mannheim, 18. Juni 2013. Die Direktvertriebsbranche in Deutschland will in Zukunft deutlich in den Ausbau von Multichannel-Strategien investieren. Dabei setzen die Unternehmen vor allem auf den Online-Handel. So haben 28 Prozent der Direktvertriebsunternehmen bereits einen Online-Shop eingeführt, weitere 39 Prozent planen dies in den kommenden fünf Jahren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Branchenuntersuchung der Universität Mannheim im Auftrag des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland (BDD).

„Für viele Verbraucher ist es wichtig, auch Produkte online nachkaufen zu können. Der Internethandel ist deshalb eine gute Ergänzung zum Direktvertrieb und ein wichtiger Wachstumstreiber für die Direktvertriebsunternehmen“, kommentiert Prof. Florian Kraus, Leiter der Studie von der Universität Mannheim, die Motivation der Unternehmen.

Der BDD-Vorstandsvorsitzende Jochen Acker betont, dass keine andere Branche ein so umfassendes Einkaufserlebnis bieten könne. „Denn im Direktvertrieb erhält der Kunde vor dem Kauf eine umfassende Beratung und hat die Möglichkeit, das Produkt bei sich zu Hause auszuprobieren. Im Internet können demgegenüber Produkte problemlos nachbestellt werden“, so Acker.


Die Pressemitteilung zum Download (PDF)

Die Zusammenfassung der Studienergebnisse zum Download (PDF) 


Über den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.  

Seit über vierzig Jahren setzt sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) für die Interessen der Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs ein. 1967 als Arbeitskreis „Gut beraten – zu Hause gekauft“ gegründet, haben sich die BDD-Mitglieder zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen. Im BDD sind 32 Unternehmen organisiert, die ganz unterschiedliche Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen. Dazu gehören z.B. Haushaltswaren, Reinigungsmittel, Bauelemente, Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Schönheitsartikel, Schmuck, Kerzen und Accessoires,  Heimtiernahrung sowie Telekommunikations- und Energiedienstleistungen.  


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