Fast 90 Prozent der Direktvertriebsunternehmen in sozialen Medien aktiv

Donnerstag, 06. Juni 2013

Facebook und Youtube werden am häufigsten genutzt

Berlin/Mannheim, 06. Juni 2013. Fast 90 Prozent der Direktvertriebsunternehmen in Deutschland sind in sozialen Medien aktiv. Das ergab eine Studie der Universität Mannheim, die der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) in Auftrag gegeben hat. Auch in Zukunft wollen nur sechs Prozent der Direktvertriebsfirmen auf die Nutzung von Social Media verzichten.

Mit insgesamt 52 Prozent sind Facebook und Youtube die am häufigsten genutzten Plattformen. Eher untergeordnet ist der Einsatz von Twitter. Den Micro-Blogging-Dienst verwenden zehn Prozent der befragten Unternehmen. Weniger relevant sind momentan auch unternehmenseigene Blogs, die ebenso von zehn Prozent der Direktvertriebsunternehmen eingesetzt werden.

Die Studie hat ergeben, dass sich die Mehrzahl der Direktvertriebsfirmen auch langfristig auf Facebook und Youtube konzentrieren wird. Zu erwarten ist, dass die Bedeutung von so genanntem Corporate Blogging, also der Kommunikation von Unternehmen via Blogs, zunehmen wird. „Social Media ist für die strategische Ausrichtung der Direktvertriebsbranche ein wesentlicher Faktor und gehört inzwischen zum Standard bei Marketing und Kommunikation“, erklärt Prof. Florian Kraus, Leiter der Branchenuntersuchung von der Universität Mannheim. 

Der Vorstandsvorsitzende des BDD, Jochen Acker, betont die Wichtigkeit der Nutzung von sozialen Medien in der Direktvertriebsbranche. „Es ist der Wettbewerbsvorteil des Direktvertriebs, besonders nah am Kunden zu sein. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass Direktvertriebsunternehmen auch Social Media-Kanäle nutzen, um mit den Kunden zu kommunizieren“, so Jochen Acker. 


Die Pressemitteilung zum Download (PDF) 

Die Zusammenfassung der Studienergebnisse zum Download (PDF) 


Über den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. 

Seit über vierzig Jahren setzt sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) für die Interessen der Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs ein. 1967 als Arbeitskreis „Gut beraten – zu Hause gekauft“ gegründet, haben sich die BDD-Mitglieder zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen. Im BDD sind 32 Unternehmen organisiert, die ganz unterschiedliche Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen. Dazu gehören z.B. Haushaltswaren, Reinigungsmittel, Bauelemente, Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Schönheitsartikel, Schmuck, Kerzen und Accessoires,  Heimtiernahrung sowie Telekommunikations- und Energiedienstleistungen. 


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