BDD fordert Corona-Beihilfen für Selbständige und kleine Unternehmen

Freitag, 20. März 2020

Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) fordert zusammen mit der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb e.V. (CDH) und dem Verband der Privaten Bausparkassen e.V. (VdPB) neue, weitreichendere Maßnahmen der Politik, um insbesondere Soloselbständige und Kleinstunternehmen zu unterstützen. Zu den wichtigsten Forderungen gehören:

Notfallfonds für Soloselbständige und kleine Unternehmen:
Es sollte kurzfristig nach bayerischem Vorbild ein bundesweiter Fonds eingerichtet werden, der mit Orientierung am Kurzarbeitergeld 60 Prozent der durchschnittlichen, monatlichen Einnahmen für Soloselbständige und Kleinstunternehmen bereithält. 

Ausweitung der Entschädigungsregeln nach dem Infektionsschutzgesetz:
Momentan sieht das Infektionsschutzgesetz de facto nur eine Entschädigung bei Sachbeschädigung und bei Verboten vor. Die jetzigen Maßnahmen von Bund und Ländern können sich faktisch wie ein Ausübungsverbot für Vertriebspartner auswirken. Hier ist eine entsprechende Anwendung der Vorschriften erforderlich.

Zum Download des Forderungspapiers.