BDD positioniert sich zur Frage der sozialen Absicherung von Selbständigen

Mittwoch, 23. Januar 2019

Gemeinsam mit der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb, dem Deutschen Franchiseverband und dem dem Mittelstandsverbund ZGV spricht sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) dafür aus, das Risiko von Altersarmut zu reduzieren und die Interessen von Selbständigen besonders in der Gründungsphase im Blick zu behalten.

Darüber hinaus fordern die Verbände eine Absenkung der Mindestbeiträge von freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Selbständigen. Aufgrund dieser Mindestbeiträge müssen geringverdienende Selbständige zum Teil über 40 Prozent ihrer Einnahmen für die Krankenversicherungsbeiträge aufbringen.

„Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, die Einführung einer Vorsorgepflicht von Selbständigen gründerfreundlich auszugestalten. Dies kann nur gelingen, wenn Krankenversicherungsbeiträge einkommensbezogen erhoben und die bestehenden Existenzgründerausnahmen ihm Rahmen der Vorsorgepflicht berücksichtigt werden“, fordert Jochen Clausnitzer, Geschäftsführer des BDD, anlässlich der Veröffentlichung der Stellungnahme.

Zum Download der Stellungnahme.