Partner im Direktvertrieb – Selbstbild und Zugehörigkeit zum Unternehmen

Dienstag, 26. Juni 2018

Vertriebspartner im Direktvertrieb haben eine durchweg positive Einstellung zu ihrer Profession und dem Unternehmen, für das sie tätig sind. Dies ergab die empirische Studie „Vertriebspartner im Lebenszyklus“, die der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München kürzlich veröffentlicht hat.

Demnach beschreiben sich Dreiviertel der befragten Verkaufsberater als Verkäufer aus Leidenschaft und stimmen der Aussage zu, stolz darauf zu sein, ihrem Unternehmen anzugehören. „Direktvertriebsunternehmen fördern mit Schulungen und Team-Aktionen das Gefühl der Zusammengehörigkeit und das Verkaufstalent ihrer Partner. Nur wer seine Tätigkeit mit Leidenschaft ausübt, kann erfolgreich sein“, erklärt Jochen Acker, Vorstandsvorsitzender des BDD.  

Von den größtenteils selbständig arbeitenden Vertriebspartnern fühlen sich 74 Prozent fair von ihrem Unternehmen behandelt und knapp 80 Prozent gaben sogar an, ihr weiteres Arbeitsleben in ihrem Unternehmen verbringen zu wollen. „Mit diesem Ergebnis liegt der Direktvertrieb weit über dem deutschen Durchschnitt“, erklärt Prof. Dr. Carsten Rennhak, Lehrstuhlinhaber an der Fakultät Betriebswirtschaft der Universität der Bundeswehr München. „Zum Vergleich: Laut Gallup Engagement Index 2017 bezeichnen sich von allen Beschäftigten in Deutschland nur 20 Prozent als „engagiert“. In der Studie ‚Jobzufriedenheit 2017‘ der ManpowerGroup gaben 46 Prozent der Deutschen an, in den nächsten zwölf Monaten ihren Job wechseln zu wollen.“ 

 

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Über die Studie

An der Studie „Vertriebspartner im Lebenszyklus“ der Universität der Bundeswehr München nahmen insgesamt 2.470 Vertriebspartner aus 21 Direktvertriebsunternehmen teil. Die Befragung fand in Form eines Online-Fragebogens statt, der vom 30. Juli bis 31. August 2017 online war.

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