Hohe Kundenzufriedenheit im Direktvertrieb: Nur 0,5 Prozent Widerrufe im Jahr 2011

Mittwoch, 14. März 2012

Weitgehender Verbraucherschutz und Kundenzufriedenheit werden bei den BDD-Mitgliedsunternehmen groß geschrieben.

Berlin, 14. März 2012. Die Kundenzufriedenheit ist im Direktvertrieb besonders hoch. Dies belegt eine Umfrage des Bundesverbands Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) unter seinen Mitgliedsunternehmen. Mehr als 99 Prozent der Käufer hatten im Jahr 2011 keinerlei Beanstandungen bei ihrer Bestellung. Auch wurde nur etwa jeder 190. Vertrag widerrufen

Im Internethandel ist die Widerrufsquote deutlich höher. So hatte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Jahr 2010 erhoben, dass jeder siebte online bestellte Artikel von den Kunden zurückgeschickt wird. Sowohl im Direktvertrieb als auch im Onlinehandel besteht für Kunden eine zweiwöchige gesetzliche Widerrufsmöglichkeit. 

„Die Zufriedenheit der Kunden ist das Kapital der Direktvertriebsbranche“, sagt Jochen Clausnitzer, Geschäftsführer des BDD, anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März. Bereits 1980 gaben sich die Mitglieder des Verbands eigene Verhaltensstandards, in denen sie sich unter anderem zu einem fairen Umgang mit Verbrauchern verpflichten. Nach den Verhaltensstandards des Direktvertriebs gewähren die im BDD organisierten Unternehmen Verbrauchern auch dann ein Widerrufsrecht

• von 14 Tagen, wenn der Verbraucher einen Berater oder eine Beraterin zu sich nach Hause oder an seinen Arbeitsplatz bestellt hat (gesetzlich ist nur eine Widerrufsmöglichkeit bei unbestellten Besuchen vorgesehen)

• von 14 Tagen, wenn der Warenwert der Bestellung 40 Euro nicht übersteigt und der Vertrag sofort erfüllt wird (hier besteht kein gesetzliches  Widerrufsrecht)

• von sieben Tagen, wenn Produkte bei Verbrauchermessen bzw. -ausstellungen gekauft werden (hier besteht kein gesetzliches  Widerrufsrecht). 

„Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Und dazu gehört neben den erweiterten Widerrufsmöglichkeiten auch eine umfassende Beratung des Kunden. Dies erklärt die niedrigen Beschwerde- und Widerrufszahlen“, sagt BDD-Geschäftsführer Jochen Clausnitzer. „Direktvertriebsunternehmen verzichten fast vollständig auf kostspielige Werbung. Die so gesparte Summe investieren sie in Service und die intensive Beratung der Kunden. Dies kommt den Verbrauchern unmittelbar zugute und erklärt das hohe Maß an Kundenzufriedenheit“, führt Clausnitzer aus.

Weiterführende Informationen:

BDD-Verhaltensstandards zum Download

Pressemitteilung des DIHK zur Umfrage aus dem Jahr 2010

Ergebnisse der Umfrage des DIHK aus dem Jahr 2010 zum Download

Die Pressemitteilung zum Download (PDF)


Über den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.  

Seit über vierzig Jahren setzt sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) für die Interessen der Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs ein. 1967 als Arbeitskreis „Gut beraten – Zuhause gekauft“ gegründet, haben sich die BDD-Mitglieder zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen. Im BDD sind 33 Unternehmen organisiert, die ganz unterschiedliche Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen. Dazu gehören z.B. Haushaltswaren, Reinigungsmittel, Bauelemente, Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Schönheitsartikel, Schmuck  Heimtiernahrung sowie Telekommunikations- und Energiedienstleistungen. 


Pressekontakt:  

Evelyn Zschächner, Pressesprecherin  

E-Mail: zschaechner(at)direktvertrieb.de 

Fon: ++49 (30) 23 63 56 83