IHK-Zertifikat

Mit der Auflage des Zertifikatslehrgang „Berater/in im Direktvertrieb“ im Jahre 2003 ist der Branche ein großer Sprung nach vorn gelungen. Denn das Qualifizierungskonzept, das sowohl für bereits tätige Außendienstmitarbeiter als auch für diejenigen gilt, die in den Direktvertrieb neu einsteigen wollen, bedeutet in der Praxis eine berufliche Anerkennung der Außendiensttätigkeit auf der Ebene der Industrie- und Handelskammern. Das Qualifizierungskonzept verschafft dem Berater im Direktvertrieb im Bewusstsein der Öffentlichkeit  mehr Anerkennung und bewirkt gleichzeitig eine stärkere Identifizierung des Beraters mit seiner Tätigkeit. Schließlich hat die Qualifizierungsoffensive den Direktvertrieb als potentiellen Arbeitgeber attraktiver gemacht.

Der Zertifikatslehrgang entstand auf Initiative der IHK zu Leipzig und des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland unter der Projektleitung der DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung.

Schlüsselqualifikation

Nach bundesweit einheitlichen Kriterien werden den Teilnehmern am Lehrgang in fünf Unterrichts-Modulen die notwendigen Kenntnisse sowie Kompetenzen vermittelt. Das Anforderungsprofil an den/die Berater/in im Direktvertrieb setzt zunächst eine Reihe von persönlichen Schlüsselqualifikationen voraus wie u.a. 

  • Spaß am Umgang mit Menschen
  • kommunikative Fähigkeiten
  • positive Einstellung zur Tätigkeit und Bereitschaft zum Lernen
  • Flexibilität
  • Willen zum Erfolg

Neben den personenbezogenen Merkmalen, die während des Zertifikatslehrgangs verstärkt werden, stehen die Fachkenntnisse, die der/die Berater/in im Direktvertrieb nach dem Training aufweisen sollte. Dazu gehören u.a. 

  • die marktwirtschaftlichen Grundlagen des Direktvertriebs
  • Verkauf, Vertrieb, Kundenbindung
  • Selbstorganisation, Stressmanagement

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