Über 80 Prozent der Führungskräfte im Direktvertrieb sind weiblich

In der Direktvertriebsbranche sind Führungspositionen meist mit Frauen besetzt. 82 Prozent der Führungskräfte im Außendienst der BDD-Mitgliedsunternehmen waren im Jahr 2013 weiblich. 

Das hat der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) im Rahmen seiner jährlichen Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen ermittelt. Neben den Umsatzzahlen wurde auch gefragt, wie stark Frauen in Führungspositionen repräsentiert sind. 

Was heißt Führungsposition im Außendienst im Direktvertrieb?
Führungskräfte im Außendienst haben Verantwortung für mindestens zehn Personen.  

Der Frauenanteil im Direktvertrieb liegt damit deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft. Wie das Statistische Bundesamt ermittelte, waren etwa im Jahr 2010 weniger als 28 Prozent der Führungskräfte in der deutschen Wirtschaft weiblich.  

Traditionell arbeiten viele Frauen im Direktvertrieb. So ist in den Direktvertriebsunternehmen durchschnittlich rund 83 Prozent des Vertriebspersonals weiblich.
„Frauen prägen die Direktvertriebsbranche in besonderer Weise – und das gerade auch in Führungspositionen“, kommentiert BDD-Geschäftsführer Jochen Clausnitzer das Ergebnis der Jahresumfrage 2013. Es zeige sich, dass der Direktvertrieb gerade für Frauen attraktive Karrierechancen biete. 

Als Gründe führt Clausnitzer die hohe Flexibilität an, die eine Tätigkeit im Direktvertrieb ermögliche. „Familie und Karriere lassen sich hier besonders gut verbinden. Das ist für viele das entscheidende Motiv für den Einstieg in ein Direktvertriebsunternehmen“, sagt Clausnitzer.  


Was heißt es konkret, flexibel zu arbeiten und Zeit für Familie und Hobby zu haben? Welche Rahmenbedingungen machen es vor allem für Frauen attraktiv, in den Direktvertrieb einzusteigen?


Frauen bei AMC

Frauen bei ENERGETIX Bingen